Freitag, 28. Oktober 2011

Günstiges Gerät zum Auslesen der Fehlercodes bei einem BMW e46 aus 01/98

Manchmal fehlt ein günstige Gerät zum Auslesen der Fehlercodes bei einem BMW e46. Standalone oder in Verbindung mit Laptop ist zunächst mal egal, leider wissen wir nicht genau, welches System am Auto verbaut ist.

Etwas Recherche im Internet und bei den Profis im Autohaus Brandenburg ergibt: BMW Software heisst INPA, gibt einfachere wie Carsoft und heftigere von Russen. Man braucht noch ein Kabel zur OBD Dose oder dem runden Ding, falls OBD nicht vorhanden oder ausreichend belegt.

Mit diesen Informationen und der Suchmaschine Deiner Wahl dürfte man alles finden. Spezial Tip vom Autohaus Brandenburg: ATU liest Euch gegen Entlohnung den Fehlerspeicher aus und druckt nicht nur Fehlercode sondern auch gleich die Reparaturanleitung mit aus.

So einfach ist das edenfalls mit dem Gerät zum auslesen der Fehlercodes. Das Interface ist bereits im Kabel integriert, Stichwort KKL. Ich zahlte bei Ebay nur paar Dollar für ein allgemeines OBD2-USB Kabel. Rundadapter auf OBD2 kostete noch minimal Aufpreis. Die Schaltpläne für alle Dongle-freien Softwareprodukte findet man ganz gut im Netz. Viel Spaß beim Suchen und Ausprobieren

Grüße aus Brandenburg!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Autohaus Brandenburg: Scheibenversiegelung

Hallo, liebe Autofahrer in Berlin-Brandenburg, ich habe vor mir die frontscheibe zu versiegeln.
Mir wurde geflüstert, das Material von Ombrello wäre eine gute Lösung für mein Vorhaben.
Angeblich hält es 20.000 Kilometer lang und lässt Wasser bereits ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h abperlen.

Mein Chef im Autohaus Brandenburg sagt, die erste Zeit ist die Versiegelung für die Scheibe super, lässt aber sehr schnell nach. 20.000 km kannst man dann wohl vergessen, es wird wohl einige tausend halten, aber eher um die fünf. Danach wird die Sicht aus den Scheiben im Auto immer schlechter (schlechter wie in: noch schlechter als ohne). Bei Nieselregen kann man das Zeug gleich vergessen, da sich dann schön alles sammelt.Ich würde mir das Geld sparen una auf die Anschaffung einer Scheibenversiegelung verzichten, ist ja nicht immer günstig im Preis, manchmal sogar ziemlich teuer.

Mir wurde bezüglich der Scheibenversieegelung fürs Auto auch gesagt: Auf keinen Fall jetzt im Winter. Wenn es gefriert verschlechtert es alles nur. Steht aber vermutlich eh auf der Verpackung dass man es bei Frost nicht anwenden soll.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Erstes Auto: Golf 3

Ende Februar bekommt men Bruder sein erstes Auto, einen Golf III. Ansich ein schönes erstes für den Jungen, jedoch gehören einige Sachen gemacht:

*Am Kofferraumdeckel befindet sich ein Rostfleck
*Sowie am vorderen rechten Kotflügel

Mein Rat an Brüderchen: Wenn es nur ein wenig beilackieren (natürlich nach Rostentfernung, also schleifen, Rostumwandler drauf und spachteln) sein sollte: Suche dir, sofern du selber es nicht kannst oder im Bekanntenkreis jemanden hast, einen Betrieb der SmartRepairs anbietet. Nimm den Wagen mit, lass dir ruhig von mehreren Preise machen, dann erst wirst du wissen, was es dich kosten wird.

Habe erst letztens einen 3er Golf von kleinen Roststellen an deinen genannten Stellen befreit. Spachteln war dabei völlig unntöig, vielleicht hast du ja auch Glück. Denn das kostet es dich verhältnismäßig wenig, Smart Repair und gut ist. Bei solchen kleineren Sachen, selbst wenn sie doch bischen größer sind macht dir das eigentlich auch fast jeder ohne Rechnung. Bedeutet für dich nochmal weniger Kohle und der Lacki kann sich die Kohle direkt einstecken. Bei uns machen das viele so, denn Rechnung zwecks Garantie benötigt man nicht da es eigentlich jeder Depp so hinbekommt das eher dann andere Stellen rosten als die bearbeiteten, müßten die letzten Stellen sein die anfangen :3 Aber vorher ist die Karre tot.

Je nach Lage bist du vielleicht mit 80 € bis 150 € dabei schätze ich mal grob. Kommt auch auf deinen Lack darauf an, ob dieser den Preis treibt. Rost an der Heckklappe und am Kotflügel sind normal beim Golf 3. Hatte meiner auch. Und auch jeder andere, den ich kenne. Wenn noch nichts durchgerostet ist und es noch keine Rostbläschen git, hast du Glück. Ein guter günstiger Lackierer nimmt 150 Euro für einen kompletten Kotflügel. Dabei wird der Lack dann auch passend angemischt. Wäre natürlich noch günstiger. Dasselbe gilt für die Heckklappe, die natürlich als Gesamtlackierung mehr kosten würde.

Ein kleiner Rat. Dein Golf ist wahrscheinlich älter als Baujahr 1996. Hol dir eine gebrauchte Heckklappe von einem 96er 3er oder einem noch neueren Modell. Die rosten weniger, weil die Dichtung an der Heckscheibe anders verarbeitet ist. Lasse die Heckklappe lackieren und gut ist. Ist am Anfang etwas kostenintensiver, du hast aber länger was davon. Denn die alten 3er Heckklappen rosten dir eh wieder auf, egal wie dick du die lackierst. Golf-Krankheit.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Havarie

Fahrzeug wurde eingeschleppt, ich erhielt einen Leihwagen von Euromobil. Kapitaler Kühlerschaden liegt wohl vor, da sind einige Rippen nicht mehr in Ordnung. Wenigstens bin ich damit nicht noch gefahren, sonst sähe es vielleicht noch schlimmer aus! Wie das ausgeht, wird sich am Montag zeigen.

Eine Probe des Kühlerfrostschutzmixes wurde entnommen und soll unter Umständen an den Hersteller (?) zur Analyse. Ich habe mir auch mal eine Menge mitgeben lassen, nicht, dass man sich am Ende nicht einig werden kann.

Bei der Dichtung ist man klar der Meinung, dass der Schaden an meiner Vorbehandlung liegt und eine Kostenübernahme daher ausgeschlossen ist. Ok, wenn es deswegen hart auf hart kommt, kann es sein, dass mir das um die Ohren geschmettert wird. Wobei ich wirklich alle Wagen in der Vergangenheit so behandelt habe und mir selbst im letzten Winter (damals noch mit einem Golf III Variant) nie was passiert ist. Und bei dem Wagen war der Vorbesitzer mit Sicherheit nie an den Türdichtichtungen.

Nun gut, abwarten und (heißen) Tee oder besser Kaffee trinken.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Fahrertür enteisen

Angenommen man hat ein Wagen draußen stehen, an dem jetzt ohne Wintervorkehrungen so ziemlich alles festgefroren ist, was festfrieren kann. Wie bekomme ich am besten die Fahrertüre wieder auf?
Folgendes ist zu unternehmen:

Kommst du über den Kofferraum rein? Wenn über Kofferaum reinkommst usw. einfach anmachen, fahren, warm werden lassen und heizen. Geht gar nichts und es ist eine alte Kiste wo du leicht an die Türgummis kommst nutze Türschloßenteiser (Oder einfach Wischwasserkonzentrat, ist der gleiche Mist, trage es nach deiner Wahl auf. Spritze, blabla, denk dir was aus damit dazwischen kommst oder halt wenigstens so bischen ran), Alkohol (nein, dein Vodka wird nicht ausreichen) usw. usf. Hilft gar nicht piss einfach gegen deine  Tür. Halt da an die Gummis ran wo Wasser dazwischen gelaufen ist.

Mit so Türschloßenteiser dürfte es ganz gut gehen aber da auch schon diese foll tolle "Kanüle" vorne dran hast. Ärger dich aber nicht. Ich hatte auch noch nicht so schnell mit so krassen Minusgraden gerechnet (-17 Grad gerade hier, am Tag -13) und vor dem krassen Einbruch noch rumgetönt: "Ja klar, kipp ruhig einfach Wasser aus deiner Trinkflasche rein, genug Konzentrat vorhanden und bis es richtig kalt wird habe ich es aufgebraucht."  Fahre morgen mal nach der Arbeit in unsere eigene Werkstatt, schön 18 Grad stetig und warte bis die Düsen und Schläuche wieder frei sind von der Scheibenwischanlange und mache in dann *wirklich* winterfertig, lol

Dienstag, 4. Januar 2011

Golf 6

Ich bin am Überlegen mir einen Golf 6 zu kaufen, entweder als jungen Gebrauchtwagen oder sogar als Neuwagen. Als Motor schwebt mir der 1,4 Liter mit 120 PS vor und als Ausstattungsvariante die Version "Team" oder "Highline". Zwar ist mir nicht ganz wohl bei den Turbomotoren, aber dieser Trend (kleiner Hubraum, dafür mit Turbo) scheint ja bei allen Herstellern unaufhaltsam, ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Japaner nachziehen.
Den Motor gibt es schon ein paar Jahre und man liest eigentlich keine massiven Beschwerden und insbesondere weniger Ärger als beim 1.4 Twincharger (160 PS), obwohl den kleinen Turbo inzwischen sicherlich mehr Leute fahren.

Ich habe selber hatte mal kurz einen 122 PS 1.4er "seit 20.000 km" und bislang kann ich nichts schlechtes sagen. Ölverbrauch unter 0,5L/10.000 km, die Maschine fühlt sich besser an als die alte 2.0 Liter Maschine z.B. im Beetle oder der 1.6-16V im Golf IV. Der Motor zieht bei niedrigen Drehzahlen ziemlich los, nur oben heraus kommt nicht mehr viel; fast schon Dieselcharakteristik.

Negativ:
- von den Verbrauchsvorteilen kommt in der Realität nur Hälfte an. Ich hab mit Golf IV und 1.6-16V damals geringere Werte rausgefahren als jetzt mit meinem 1.5-Tonner, obwohl letzterer nach Norm sparsamer sein soll.
- bei sparsamer Fahrt braucht er ziemlich lange, bis er warm wird
- Motorbremse ist kaum vorhanden.

Zum Golf selber brauch man glaub ich nicht viel sagen.
Bei der Verarbeitungsqualität kann man VW, wie üblich, keine Vorwürfe machen. Ist zum Teil immer noch das Aushängeschild des Konzerns und man versucht sich da keinen Fauxpas zu leisten.
Ich will mal eine Golfalternative anheim stellen, abseits des VW-Konzerns, welche es sich wirklich lohnt näher zu betrachten.

Was bei mir so im Auto rumliegt

  • Schneebesen,
  • Eiskratzer,
  • Abdeckplane für die Scheiben,
  • Enteiserspray,
  • Microfasertuch,
  • Taschentücher,
  • Kamm,
  • Akkurasierer (ja wirklich),
  • Toilettenpapier (hinten unten beim Ersatzrad),
  • Kuli und Zettel,
  • kleine Taschenlampe (LED),
  • 3,5 mm Klinkenkabel für MP3-Player der Passagiere -> Autoradio,
  • Bösen Zettel für Falschparker auf dem Firmenparkplatz, daß sie da nicht stehen dürfen, deswegen zugeparkt worden sind und sich bei uns melden sollen, wenn sie mit ihrem Auto weg wollen
  • Lampen- und Sicherungskasten (Pflicht in Tschechien),
  • Übliche Pflichtausstattung (Ersatzrad, Wagenheber, leichtes Werkzeug, Verbandsdings, Warnwesten, Warndreieck)