Mittwoch, 12. Januar 2011

Fahrertür enteisen

Angenommen man hat ein Wagen draußen stehen, an dem jetzt ohne Wintervorkehrungen so ziemlich alles festgefroren ist, was festfrieren kann. Wie bekomme ich am besten die Fahrertüre wieder auf?
Folgendes ist zu unternehmen:

Kommst du über den Kofferraum rein? Wenn über Kofferaum reinkommst usw. einfach anmachen, fahren, warm werden lassen und heizen. Geht gar nichts und es ist eine alte Kiste wo du leicht an die Türgummis kommst nutze Türschloßenteiser (Oder einfach Wischwasserkonzentrat, ist der gleiche Mist, trage es nach deiner Wahl auf. Spritze, blabla, denk dir was aus damit dazwischen kommst oder halt wenigstens so bischen ran), Alkohol (nein, dein Vodka wird nicht ausreichen) usw. usf. Hilft gar nicht piss einfach gegen deine  Tür. Halt da an die Gummis ran wo Wasser dazwischen gelaufen ist.

Mit so Türschloßenteiser dürfte es ganz gut gehen aber da auch schon diese foll tolle "Kanüle" vorne dran hast. Ärger dich aber nicht. Ich hatte auch noch nicht so schnell mit so krassen Minusgraden gerechnet (-17 Grad gerade hier, am Tag -13) und vor dem krassen Einbruch noch rumgetönt: "Ja klar, kipp ruhig einfach Wasser aus deiner Trinkflasche rein, genug Konzentrat vorhanden und bis es richtig kalt wird habe ich es aufgebraucht."  Fahre morgen mal nach der Arbeit in unsere eigene Werkstatt, schön 18 Grad stetig und warte bis die Düsen und Schläuche wieder frei sind von der Scheibenwischanlange und mache in dann *wirklich* winterfertig, lol

Dienstag, 4. Januar 2011

Golf 6

Ich bin am Überlegen mir einen Golf 6 zu kaufen, entweder als jungen Gebrauchtwagen oder sogar als Neuwagen. Als Motor schwebt mir der 1,4 Liter mit 120 PS vor und als Ausstattungsvariante die Version "Team" oder "Highline". Zwar ist mir nicht ganz wohl bei den Turbomotoren, aber dieser Trend (kleiner Hubraum, dafür mit Turbo) scheint ja bei allen Herstellern unaufhaltsam, ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Japaner nachziehen.
Den Motor gibt es schon ein paar Jahre und man liest eigentlich keine massiven Beschwerden und insbesondere weniger Ärger als beim 1.4 Twincharger (160 PS), obwohl den kleinen Turbo inzwischen sicherlich mehr Leute fahren.

Ich habe selber hatte mal kurz einen 122 PS 1.4er "seit 20.000 km" und bislang kann ich nichts schlechtes sagen. Ölverbrauch unter 0,5L/10.000 km, die Maschine fühlt sich besser an als die alte 2.0 Liter Maschine z.B. im Beetle oder der 1.6-16V im Golf IV. Der Motor zieht bei niedrigen Drehzahlen ziemlich los, nur oben heraus kommt nicht mehr viel; fast schon Dieselcharakteristik.

Negativ:
- von den Verbrauchsvorteilen kommt in der Realität nur Hälfte an. Ich hab mit Golf IV und 1.6-16V damals geringere Werte rausgefahren als jetzt mit meinem 1.5-Tonner, obwohl letzterer nach Norm sparsamer sein soll.
- bei sparsamer Fahrt braucht er ziemlich lange, bis er warm wird
- Motorbremse ist kaum vorhanden.

Zum Golf selber brauch man glaub ich nicht viel sagen.
Bei der Verarbeitungsqualität kann man VW, wie üblich, keine Vorwürfe machen. Ist zum Teil immer noch das Aushängeschild des Konzerns und man versucht sich da keinen Fauxpas zu leisten.
Ich will mal eine Golfalternative anheim stellen, abseits des VW-Konzerns, welche es sich wirklich lohnt näher zu betrachten.

Was bei mir so im Auto rumliegt

  • Schneebesen,
  • Eiskratzer,
  • Abdeckplane für die Scheiben,
  • Enteiserspray,
  • Microfasertuch,
  • Taschentücher,
  • Kamm,
  • Akkurasierer (ja wirklich),
  • Toilettenpapier (hinten unten beim Ersatzrad),
  • Kuli und Zettel,
  • kleine Taschenlampe (LED),
  • 3,5 mm Klinkenkabel für MP3-Player der Passagiere -> Autoradio,
  • Bösen Zettel für Falschparker auf dem Firmenparkplatz, daß sie da nicht stehen dürfen, deswegen zugeparkt worden sind und sich bei uns melden sollen, wenn sie mit ihrem Auto weg wollen
  • Lampen- und Sicherungskasten (Pflicht in Tschechien),
  • Übliche Pflichtausstattung (Ersatzrad, Wagenheber, leichtes Werkzeug, Verbandsdings, Warnwesten, Warndreieck)